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Wissenswertes

Hier finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Norwegen-Informationen für Ihre Reise:

Das Schloss in Oslo am Nationalfeiertag

Ärztliche Versorgung:
Seit 1994 gilt auch in Norwegen das E-111 Formular der deutschen Krankenkassen. Dennoch wird der Abschluss einer privaten Krankenversicherung empfohlen.

Alkohol am Steuer:
Die Strafgrenze liegt in Norwegen bei 0,2 Promille. Eine Überschreitung kann zu Gefängnisaufenthalt und Führerscheinentzug für mindestens ein Jahr führen. Auch ausländische Autofahrer sind von diesen strengen Maßnahmen im Interesse der Verkehrssicherheit betroffen.

Angeln:
Wer (ab 16 Jahre) in Wasserläufen oder mit fester Ausrüstung in Seen angeln möchte, muss eine Jahresgebühr entrichten. Die Gebühr kann in allen norwegischen Postämtern oder im Internet auf
www.inatur.no (fiskeravgift) entrichtet werden. Außerdem ist in vielen Gebieten eine Angelkarte erforderlich. Sie gilt für ein bestimmtes Gebiet und für einen begrenzten Zeitraum. Die örtlichen Angelscheine sind in Sportgeschäften, Kiosken, Touristikinformationen oder auf Campingplätzen erhältlich. Bitte beachten Sie die Ausfuhrquote.

Anschnallpflicht:
In Norwegen gilt die Anschnallpflicht auf Vordersitzen. Auf Rücksitzen gilt sie nur, wenn Gurte vorhanden sind. Für Kinder unter vier Jahren sollten spezielle Kindersitze verwendet werden. Wird man unangeschnallt angetroffen, drohen hohe Geldstrafen.

Apotheken:
Medizin ist in Norwegen nur in Apotheken, vieles nur auf Rezept eines norwegischen Arztes erhältlich. Täglich benötigte Medikamente sollten Sie mitbringen, um sicher zu sein, dass das gewohnte Präparat zur Verfügung steht. Ein Brief des Arztes sollte die Notwendigkeit bestätigen.

Ausfuhrquote:
Die Ausfuhrquote begrenzt die Menge an Meeresfisch oder Fischwaren des Sportfischens, die aus dem Land Norwegen ausgeführt werden darf, auf 15 kg pro Person. Alle Freizeitfischer, auch die Touristen, unterliegen Ausrüstungsbegrenzungen beim Fischfang. Diese werden als Folge der Ausfuhrquote nicht verändert. Fisch oder Fischwaren werden nicht in die Quote einbezogen, wenn dokumentiert werden kann, dass die Waren von einem registrierten Gewerbetreibenden gekauft wurden. Süßwasserfisch, Lachs, Forelle und Saibling sind von der Ausfuhrquote auch nicht betroffen.

Autofähren:
In keinem anderen Land Europas haben Autofähren eine so große Bedeutung wie im Land der Fjorde. Das Straßennetz Norwegens wird durch über 200 Autofähren verknüpft. Das Betreiben der Autofähren erfordert hohe staatliche Subventionen. Sie verkehren schließlich nicht nur an schönen Sommertagen, sondern auch mitten im Winter.
Fahrkarten für innernorwegische Fähren braucht man in der Regel nicht im Voraus zu kaufen, man erhält sie am Anleger oder direkt auf der Fähre. Nähere Informationen erhalten Sie dazu unter
www.fjord1.no

Automobilclubs:
Wenn Sie in Deutschland Mitglied eines Automobilclubs sind, der der AIT angeschlossen ist, erhalten Sie auch in Norwegen Unterstützung im Schadensfall. Notruftelefone finden Sie auf Europa- und Fernstraßen sowie an Gebirgspässen. Mit einem Auslandschutzbrief können Sie sich die Kosten für Pannenhilfe zu Hause erstatten lassen. Wichtig ist, dass die gerufene Abschleppfirma im Auftrag des NAF (größter norwegischer Automobilclub) tätig wird.

Benzinpreise:
An norwegischen Tankstellen wird keine genaue Entsprechung zum deutschen Normalbenzin angeboten, die Oktanwerte liegen höher. 95 Oktan bleifrei entspricht dem deutschen „Super bleifrei“. Benzin und Diesel sind teurer als in Deutschland, die Preise schwanken jedoch.

Einreisebestimmungen:
Für die Einreise nach Norwegen ist ein gültiger Personalausweis oder Reisepass erforderlich. Kinder bis 16 Jahre benötigen einen Kinderausweis (ab 10 Jahre mit Lichtbild).

Elektrizität:
220 Volt/Wechselstrom

Fahren mit Licht:
In Norwegen muss man auch tagsüber mit Abblendlicht fahren (Bußgeld).

Fahrradfahren:
Die Bedingungen für Fahrradtourismus sind in Norwegen geradezu optimal. Die meisten Routen sind beschildert und führen über Straßen/Wege mit wenig oder keinem Autoverkehr. Die meisten Züge befördern auch Fahrräder, allerdings ist die Zahl auf bestimmten Strecken begrenzt. Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter
www.nsb.no.

Feiertage:
- Neujahr – 1. Januar
- Gründonnerstag
- Karfreitag
- Ostersonntag
- Ostermontag
– Tag der Arbeit - 1. Mai
- Christi Himmelfahrt
- Pfingstsonntag
- Pfingstmontag
- Nationalfeiertag – 17. Mai
- 1. Weihnachtstag – 25. Dezember
- 2. Weihnachtstag – 26. Dezember


Führerschein:
Bei Aufenthalten bis zu 3 Monaten braucht man nur den nationalen Führerschein.

Geschwindigkeitsbegrenzungen:
Generell gilt in Norwegen eine Geschwindigkeitsbegrenzung von max. 80 km/h auf Landstraßen und 50 km/h in Städten und besiedelten Gebieten. Auf einigen Schnellstraßen sind 90 km/h erlaubt. Eine Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit kann in Norwegen sehr teuer werden. Es wird sehr häufig kontrolliert, sowohl mit zivilen Messewagen als auch mit Radar.

Golf in Norwegen:
In Norwegen gibt es über 165 Golfplätze, für die Gäste ein Greenfee für 200 bis 900 NOK lösen können. Genauere Übersichten erhalten Sie auf der Homepage des norwegischen Golfverbands
www.golfforbundet.no

Haustiere:
Die Mitnahme von Haustieren nach Norwegen ist nur bedingt möglich. Informationen dazu können Sie gern bei uns anfordern oder schauen Sie im Internet auf www.mattilsynet.no

Hotels:
Die Bezeichnung „Hotel“ ist in Norwegen gesetzlich geschützt. Landesweit gibt es etwa 400 Hotels, mit meist hohem Standard. Landestypisch sind die sogenannten Kombi-Zimmer, die ein normales Bett und ein Sofabett haben. Die Betten haben allgemein geringere Maße als in Deutschland. Duschen und Waschbecken sind oft verhältnismäßig klein. Duschen werden oft landestypisch nur mit Abfluss gebaut und verfügen nicht immer über Duschvorhänge. Landestypisch ist ebenfalls die Zimmerausstattung, so dass es oft keine geschlossenen Kleiderschränke gibt, sondern nur Haken oder eine Nische mit Kleiderstange.

Außerdem gibt es in den wenigsten Hotels in Norwegen einen Gepäckservice.

Kreditkarten:
Norwegische Taxis und Restaurants akzeptieren die üblichen Kreditkarten wie Visa, American Express, Diners und Eurocard. Falls Sie mit einer Kreditkarte bezahlen wollen, lassen Sie dies den Taxifahrer am besten gleich beim Einsteigen wissen. Mit der deutschen EC-Karte können Sie an den meisten Geldautomaten Geld abholen.

Mautpflichtige Straßen:
Zur Finanzierung besonders kostspieliger Straßen, Brücken und Tunnel wird an einigen Stellen Maut verlangt. In den größeren Städten gibt es Mautringe. Auch einige private Brücken und Straßen, die nicht Teil des öffentlichen Verkehrsnetzes sind, sind gebührenpflichtig. Das norwegische Wort für Straßengebühren ist „bompenger“. Schauen Sie bei
www.autopass.no

Notrufe:
- Feuer: 110
- Polizei: 112
- Krankenwagen: 113

Post:
Die Öffnungszeiten der Postämter können von Ort zu Ort unterschiedlich sein, meist sind sie jedoch von 8.30 - 16.00 Uhr geöffnet.

Rauchverbot:
Das Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden, anderen öffentlich zugänglichen Räumen und Hotels, Restaurants, Cafes, Bars, Verkehrsmitteln usw. in Norwegen verboten.

Schecks:
Reiseschecks werden in den Banken akzeptiert. Eurocheques werden nicht mehr akzeptiert. EC-Geldautomaten gibt es hingegen fast überall.

Schneeketten & Spikes:
Im Winter sind Winterreifen unbedingt notwendig! Zusätzlich empfiehlt sich die Mitnahme von Schneeketten. Ebenfalls können Reifen mit Spikes gemietet werden. Achtung: In den Kommunen Oslo und Trondheim muss eine Umweltabgabe auf Reifen mit Spikes entrichtet werden.

Straßen- und Verkehrsverhältnisse:
Der Straßendienst informiert landesweit über Straßen-, Schnee- und Verkehrsverhältnisse sowie über Entfernungen, Routen und Fähren. Der Dienst ist rund um die Uhr erreichbar. Eine Straßenliste und anderes Informationsmaterial sind bei Zollstationen oder beim Vegdirektoratet erhältlich. (
www.vegvesen.no). Messen Sie die norwegischen Entfernungen nicht nach deutschem Maßstab. 300 – 400 km sind bei den z. T. sehr kurvenreichen Straßen mit ihren starken Steigungen und Gefällen oft ausreichend für eine Tagesetappe. Außerdem sind je nach Wetterlage einige Gebirgsstraßen in manchen Jahren bis in den Juni hinein gesperrt und wenn der erste Schnee fällt, sind diese bereits im September wieder unbefahrbar.

Telefonieren:
Von Norwegen nach Deutschland:0049 + Ortvorwahl ohne die erste 0 +Teilnehmernummer. Von Deutschland nach Norwegen: 0047 + achtstellige Teilnehmernummer (Ortvorwahlen gibt es nicht).

Trinkgeld: Bei einem Restaurantbesuch ist es durchaus üblich, die Summe aufzurunden. Auch dem Taxifahrer können Sie ein kleines Trinkgeld geben. Ansonsten wird kein Trinkgeld erwartet.

Warnwesten:
Seit dem 1. März 2007 müssen Sie in Norwegen eine Warn-Reflexweste im Auto leicht zugänglich für den Fahrer mit sich führen. Beim Anlegen von Schneeketten, Reifenwechsel etc. muss diese Weste getragen werden. Die Weste muss den Standard EN-471 Klasse 2 oder EN-1150 haben.

Währung:
In Norwegen wird mit der norwegischen Krone bezahlt! Es gilt nicht der Euro.

Zollbestimmungen:
Über die aktuellen Zoll- und Einfuhrbestimmungen informieren Sie sich bitte unter
www.norwegen.no und www.toll.no